Von Rotten-Rua, fischigen Fischen und Sonnenuntergängen

Hallo Freunde und Freundinnen

Es tut mir schrecklichst leid, aber unglücklicherweise müsst Ihr Euch heute gezwungenermassen nochmals ins Jahre 2012 begeben…zumindest mental…und wenn es euch nicht passt, dann GET OUT!
Also, mein heutiger, wie immer für euch sehr relevanter und informativer Blogpost beginnt vor genaustens 2 Monaten und 18 Tagen. (Für alle die zu faul sind um das auszurechnen, was wahrscheinlich auf so gut wie alle euch schnugiputzigen Faultiere zutrifft, es war der 27.Dezember 2012) . Es scheint mir, als ob zwischen diesem Tag und heute schon mein ganzes Leben liegt, dabei war es sozusagen erst heute morgen…
But anyways, kommen wir zum eigentlichen Thema meines heutigen für euch sehr relevanten und informativen Blogposts. Am besagten 27.Dezember 2012, zwei Tage nach Weihnachten, 6 Tage nach dem Ende der Welt, 299 Tage nach meinem Geburtstag, 361 Tage nach Sylvester, 4 Tage vor Sylvester und 68 Tage vor meinem Geburtstag haben meine Gastfamilie und ich unsere Koffer gepackt und haben uns mit unserem bis oben vollgestopften Mini Van, 5 Flaschen Rotwein, einer Ananas und einer Handvoll Sandwiches aufgemacht in die grosse, weite Welt…
Nach 2 Stunden Fahrt waren alle unsere Vorräte aufgebraucht und Hannah hatte wieder mal ihre 5 Minuten (welche sich bei ihr meistens über mehrere Tage hinziehen). Deshalb beschlossen wir einen Zwischenstop in Taupo einzulegen.

IMG_9593Nach unserem Lunchstop in Taupo und Hannah’s immernochandauernden5Minuten, sind wir weitergefahren in Richtung unseres ‚Ziel des Tages‘...Rotorua. Hier in Neuseeland eher bekannt unter dem Namen Rotten-rua, weil es 24/7 nach faulen Eiern und Fürzen stinkt. YUCK YUCK YUCK! Schlimmer als auf der Damen Toilette am Züri HB sag ich euch!
Auf dem Weg in die Stadt der Fürze haben wir bei den Huka Falls gestoppt. Der Name sagt es schon…es ist ein Wasserfall. Duhhhhh! Der Fluss spült durchschnittlich 140’000 Liter Wasser pro Sekunde über die einzelnen Stufen der Kaskaden. Unglaublich nicht? :O (Ich glaube das das war offiziell die erste, ofiziell einzige informative Information, die jemals auf meinem Blog zu finden ist und ein sein wird! Deshalb ein Moment der Stille……..!)

Als wir dann endlich endlich endlich in Rotorua waren, haben wir uns in den Polynesian Spa chillaxt….Mann gönnt sich ja sonst nichts!

Am nächsten, regnerischen, kalten, gruusigen, stinkenden Tag haben wir Te Puia besucht, laut eigener Aussage „one of New Zealand´s most visited paid tourist attractions“. Das diese Aussage vollkommen stimmte wurde uns eigentlich schon klar als wir die riesigen Parkplätze vor dem Eingang sahen. Wir besuchten also die Attraktion, die sich eigentlich eher aus vielen Einzelnen zusammensetzt. Das Whakarewarewa Geothermal Valley bietet Geysire, Maori Cultural Performances und ein Kiwi House mit zwei härzigen Bewohnern.


Nach zwei stinkigen Nächten in Rotorua haben wir uns auf den Weg nach Auckland gemacht für den Geburtstag meines halb-Gastbruders Michael, der in Auckland wohnt. Wir haben mit Michael also das Auckland War Meomorial Museum unsicher gemacht und am Abend für gefühlte $1’000’000 im Soul (ein Restaurant im Hafen Auckland’s) mit zehn von Michael’s Freunden gemütlich gespeist. Unsere schwule französische Bedienung war mehr an Michael interessiert, als daran, uns freundlich zu bedienen und der $80 teure Geburikuchen war so klein, dass es sich kaum lohnte ihn aufzutischen und zu allem hin haben sie auch noch Michael’s Namen falsch geschrieben…YAY. I felt sos (so sorry 😉 duuuuhhh) for Michael.
Am nächsten Morgen haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Wir hatten Glück, dass wir überhaupt auf den Skytower konnten, weil das Wetter so gänzlich unglücklich war. 😦 Aber als wir oben waren kam die Sonne wie auf Knopfdruck und wir konnten trotz allem die schöne Aussicht ein klitzekleines bisschen geniessen. Aber nur für ein paar Minütchen, weil Hannah dann wieder mal ihre 5 Minuten hatte und nicht aufhörte zu stürmen, bis wir dann wieder runter fuhren mit dem Lift. Manchmal kommt sie mir vor wie eine 3 Jährige im Spielzeugladen, deren Mutter ihr die Barbie nicht kaufen will. -.- Das Problem bei Hannah ist nur, dass ihre Mutter ihr die Barbie kauft. Aber ich will jetzt hier nich über schlechte parental guidance herziehen…

Nach zwei gemütlichen Nächten in Auckland mit Aussicht auf den Skytower (mhmmmmmm!) haben wir Hannah am Flughafen abgeladen (Yuss! Hahah naaaaaah just kidding 😀 Es war ziemlich langweilig ohne sie). Sie musste nämlich wieder nach Hause um ein bisschen Geld im supermarket zu verdienen. Alison, Robin, James und ich haben uns danach auf den Weg nach Whangarei gemacht, zur Schwester, Rachel, von Alison und deren Mann Jim (oder Jimbo,wie Rachel ihn gerne nennt 😉 ).
Rachel und Jim haben das beste Hause überhaupt mit einer Aussicht von der wir Schweizer nur  träumen können. Das Haus nebenan steht zum Verkauf (Papi! Mami!)

Am ersten Tag gingen James, Robin und ich mit Jimbo fischen, was meine sowieso schon vorgeahnte Feststellung bestätigete. Nämlich, dass ich definitiv nicht fürs fischen in die Welt gesetzt wurde…Wir assen fast jede Nacht Seafood, was ein Paradies für Robin war. Allen andern lampte es nach den 5 Tagen einfach nur noch zu den Ohren raus…EW! Seit ich hier in Neuseeland bin habe ich bestimmt mehr Seafood gegessen, als in den vorherigen 17 Jahren meiner Existenz.


In den restlichen Tagen unseres Aufenthalts in Whangarei haben wir nicht wirklich viel gemacht….bisschen rumgechillt, wie man das in der deutschen Teenagersprache sagen würde, da es in Whangarei nichts wirklich zu sehen gibt, ausser Sonnenuntergänge, welche bekantlicherweise, während dem Tage ja nicht zu sehen sind. Ich bin mit Alison und Rachel paar mal an den Strand gefahren, aber nachdem ein ca. 100 jähriger Opa fand, dass Rachel heiss aussieht in ihrem Tankini, wollten die beiden irgendwie nicht mehr hinfahren.

An einem Tag sind wir nach Russel geschifft. Die erste Hauptstadt Neuseelands. Abgesehen von unfreundlichen Kellnerinnen, millionenschweren Ferienhäusli und der ältesten Kapelle Neuseelands, in deren Gästebuch ich mich für Forschungszwecke nächster Generationen sicherheitshalber auch gleich mal noch eingetragen habe,  gab es aber auch nicht vieles da. Am selben Tag sind wir auch noch nach Waitangi, bisschen nördlich von Whangarei gefahren. Waitangi ist ein sehr spezieller Ort für Neuseeländer, weil auf den Treaty Grounds im Bay of Islands, nämlich am 6.Februar 1840 der Treaty of Waitangi unterzeichnet wurde. (Ich werde euch das ganze Theater um den Treaty ein anderes Mal erzählen, weil ich das Gefühl habe mein Post ist schon viel zu lang und irgendwie gehen mir auch die Ideen aus. Ich finde, dass das hier auch ein guter Zeitpunkt ist um mich für euer Warten zu entschuldigen…Ich habe in letzer Zeit einfach nicht so das Bedürfnis zu Bloggen. Doch dann fühle ich mich immer schuldig, weil ich dann meine treuen Blogleser (Jrene ich möchte an diesem Zeitpunkt der grossen Gefühle ganz kurz deinen Namen erwähnen) im Stich lasse. Und wieder mal bin ich vom Thema abgekommen)


Ich überspringe jetzt einfach mal ein paar Tage in Whangarei, weil wir wirklich nichts anderes spezielles gemacht haben da. Noch nicht mal richtig Neujahr gefeiert haben wir.
😦 Kein Feuerwerk, kein Rimus, keine Familie Haller…Nichts, Niente, Nada.. 😦 Zu allem hin hatte ich noch nicht mal Geld auf dem Handy zum Mami und Papi anzurufen. Schönes Silvester. -.-

Wir haben also unsere lässigen Minivan wieder vollgeladen und uns auf den Heimweg gemacht. Wir verbrachten nochmals einen Tag in Auckland. Genauer gesagt im Auckland Zoo. Die Nacht haben wir in Hamilton verbracht und ich muss ganz ehrlich sagen, die wenigen Stunden, die wir an dem Abend in Hamilton herumgefürzelt sind, waren wahrscheinlich die aufregendsten der ganzen Reise. Zum ersten Mal konnten wir uns alle ohne Gezanke zwischen Alison, James, Hannah und Robin auf ein Restaurant einigen…Ich habe die Pizza meines Lebens gegessen, wir waren live dabei, als die Polizei ein Mädchen in einer Sackgasse festnahm und James und ich haben Project X (eigentlich nicht erwähnenswert) auf seinem Laptop geschaut.

Jap and that was basically my story for today… See ya next time, wenn es wieder heisst FÖN TIME WITH STEFFI !!!!
Ok? Ok!
Adios amigos!

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