Ostern, andere nicht existierende Neuseeländische Feiertage und Hot Cross Buns

Hallo meine härzigen Oschterbibeli
Ich nehme an so fast zwei Wochen nach Ostern habt ihr auch noch die letzten Oschtereili im Garten gefunden, es sei denn eure Katze oder euer Hund oder in manchen Fällen sogar euer Meerschweinchen hat sich selbstständig gemacht und alle Neschtli vor euch gefunden. SHAME! Aber seit ihr alle mit der Oschternäschtlisuche abgeschlossen habt, habt ihr ja jetzt alle einen Haufen Zeit meinen Blog zu lesen.

Ich, meinerseits habe mein Oschterhäsli zum Glück vor meinen gezüchteten Geburtstagsschmetterlingen gefunden.

Uff nochmals Glück gehabt. Aber der Neuseeländische Osterhase ist irgendwie auch nicht so kreativ glaube ich, weil er das Häsli auf meinem Bett versteckt hat. Zumindest hat er ein bitzeli an mich gedacht. 🙂
Eine Woche vor Ostern habe ich mein Gastmami gefragt, ob Ostern in Neuseeland gross gefeiert wird und sie meinte, dass es nach Weihnachten wahrscheinlich das grösste Fest sei. Mhm intörästing hab ich mir gedacht. Weihnachten ist ja schon fast nicht existierend, also ist Ostern nicht existierender als nicht existierend. Logo? Logo! Keine fischigen Fischis am Good Friday, kein ‚pretending-i’m-still-believing-in-the-easterbunny-even-though-I-know-it-was-you-mummy!‘, und das schlimmste ist ja wohl man kann hier noch nicht mal Zuckerspiegeleili kaufen…you know the ones with chocolate on the bottom! 😦
Aber Zuckerspiegeleili mit chocolate on the bottom hin oder her, ich habe Ostern auch ohne sie überlebt (knapp). Alison hat Hot Cross Buns gebacken. Die sind hier irgendwie sehr traditionell und jeder kauft sie im Supermarket im Doppel-Six-Pack für $6. Aber da Alison eine fantastische Köchin und Bäckerin ist, kamen sie bei uns frisch vom Backofen.

Und ich habe zum Trost Rüeblikuchen mit Creamcheese Icing gebacken, aber irgendwie habe ich mich dann doch nicht so nah Rüblikuchen gefühlt, also hat Hannah erstmal 3/4 davon verdrückt. Sie kam am Donnerstag vor Ostern nach Hause und musste erstmal gleich wieder alle wissen lassen wo’s langgeht. (Mami sagt mir immer ich soll nicht so gemein zu ihr sein, aber ich bin noch nicht mal gemein, ich erzähle euch nur, was bei mir so los ist und 1.kann ich nichts dafür, dass Hannah öfters mal ihre 5 Minütchen hat und 2. gilt ja schliesslich: honesty is the best policy!)

Am Karfreitag hatten wir also auf Hannah’s Wunsch hin und zu meinem Bedauern, Lamm zum Znacht. Es hat auch nicht wirklich viel geholfen, das Robin meinte non-stop nicht-lustige Witze über die Lämmer unseres Nachbars reissen zu müssen. Aber honestly, das Fleisch war richtig gut!
Zum Dank habe ich dem Osterhasen (ich hab da ja so meine Kontakte) aufgetragen, meiner Gastfamilie am Sonntag auch ein Osternäschtli zu bringen und meiner allerliebsten Familie Zuhause Osterkärtli zukommen zu lassen.


I love you und tschüss

*muah*

 

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Ein Gedanke zu “Ostern, andere nicht existierende Neuseeländische Feiertage und Hot Cross Buns

  1. ..und genau das allerliebschte Ostergrüess-chärtli verdanked mer aller aller beschtens…..
    home again after 4 terrific weeks downunder, missed „fishy good friday“ at home though !!!
    (had lamb instead hihihi) ohhh, what a total shame to miss you at Bernadette’s by a mere week, would have so loved to see you, but wish you a mega nice holiday there before your last leg at school.
    We’re always looking forward to your next blog – to have a good laugh, your comments are so funny and to the point, absolutely entertaining – thank you so much
    We send you lots of love and a big big hug from me

    Love Dany and Böni

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