Berlin, Paris und zuckersüsse Oschterchüechli

Bonjour meine lieben Lieben

Eigentlich wollte ich jetzt hier mit einer herzergreifenden, tiefrgründigen Entschuldigung ankriechen, weshalb ich schon so lange nichts mehr geschrieben hab….aber ich habe mich entscheiden es doch nicht zu tun, weil es MEIN Blog ist und das Schreiben ja Spass machen sollte und in letzter Zeit hatte ich nun mal einfach keine Lust, Spass, Freude, Zeit, Willen, Frohsinn, Begeisterung, Eifer und Enthusiasmus (hab wieder mal paar Synonyme aus dem Ärmel geschüttelt) irgendwas zu schreiben. Und man sollte ja schliesslich tun was einem Freude bereitet.

Oschterchüechli

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In den letzten vier Monaten hat sich aber einiges getan in meinem bescheidenen Leben. Hier eine kurze Zusammenfassung: Weihnachten, Neujahr, Praktikum beendet, neues Praktikum begonnen, Therapieende, Lehrvertrag unterzeichnet, Besuch aus Neuseeland, Skifahren, Geburtstag, Berlin, Paris.

Also wie ihr seht, war ich total ausgebucht. Trotzdem hatte ich hin und wieder Zeit mich in die Küche zu stellen und Kochlöffel und Mixer zu schwingen. So wie vorgestern zusammen mit meinem Mami.
Oschterchüechli sind bei uns Zuhause, wie in vielen anderen Schweizerhaushalten, seit eh und je eine Tradition. Oschterchüechli sind kleine Mürbeteigküchlein, die mit einer Griessbreimischung gefüllt und gebacken und mit Puderzucker und Zuckereili dekoriert werden. Ich könnte sie nicht jeden Tag essen, aber einmal im Jahr, wenn die Familie am Karfreitag zum Fischessen kommt, gehören sie einfach dazu.
Für jeden der noch nie ein Oschterchüechli probiert hat – ein absolutes MUSS!

Schweizer Oschterchüechli

ergibt ca. 12 Stück

ca. 12 kleine Alu-Förmchen
250g Kuchenteig (Mürbeteig)

Füllung:

4dl Milch
1Prise Salz
1/2 Zitrone, nur abgeriebene Schale

40g Griess
1EL Butter

80g geschälte, gemahlene Mandeln
50g Rosinen oder Sultaninen
3-4EL Zucker
2 Eigelb

2 Eiweiss
2EL Zucker

Dekoration:

Puderzucker
Zuckereili

Milch, Salz, und Zitronenschale aufkochen, Griess unter Rühren beigeben, Hitze reduzieren und unter rühren während ca. 10 Minuten zu einem Brei kochen. Vom Feuer nehmen. Restliche Zutaten bis und mit Eigelb darunterrühren, auskühlen lassen.

Eiweiss steif schlagen, Zucker beifügen, kurz weiterschlagen, unter den Brei ziehen. Auf den Teigboden verteilen.

Bei Umluft 190°C währen 15-18 Minuten backen, bis der Teig Gold-Braun glänzt.

Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben, mit Zuckereili dekorieren und zum Dessert oder zum Zvieri geniessen…oder wann immer man sonst nicht widerstehen kann 😉

Eine frohe Osternestlisuche und süsses Naschen

Eure Steffi

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4 Gedanken zu “Berlin, Paris und zuckersüsse Oschterchüechli

  1. Schön, mal wieder etwas zu hören! Und du hast vollkommen Recht: Du brauchst dich nicht entschuldigen oder rechtfertigen.
    Diese Kühchlein klingen sehr verlockend!
    Frohe Osten und liebe Grüße, Becky

    • Hallo Becky 🙂

      Ich freue mich auch, endlich wieder mal bisschen Lust und Zeit zum Bloggen zu haben und andere Blogs zu lesen.
      Ich fand deinen Beitrag „Wie bloggt man eigentlich,..“ sehr spannend zum Lesen. Mir geht es genauso. Diese Sachen interessieren und berühren mich sehr und manchmal würde ich mich vor lauter Wut auf die Welt am liebsten einfach in Luft auflösen.
      Aber wirklich was ändern kann man ja leider nicht 😦

      Trotz allem wünsche ich Dir einen wundervollsonnigen Tag.
      steffi

  2. genau, ohne oschterchüechli ist das Karfreitagsmenü nur halb so gut…
    schön, mal wieder von dir zu lesen, my lovely und ich freu mich mega auf unser gemeinsames
    Tanzbeinschwingen
    bis bald
    hug hug hug

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