Potentielle Weltuntergänge und Haferflocken-Heidelbeer-Muffins

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass wir jemals so heftige Sommergewitter hatten, wie dieses Wochenende. Von Regen bis Blitz bis Donner bis Überschwemmung war von allem was dabei. Am Anfang wars ja noch ganz lässig. Meine Freundin aus Neuseeland und ich sind gemütlich auf dem Balkon gesessen, haben die Blitze am Himmel beobachtet und bei einer Tasse Tee laut und freudig Liedchen vor uns hin geträllert. Doch irgendwann, als der Wind anfing uns den Regen vor die Füsse zu schütten, fanden wir’s irgendwie doch nicht mehr soooo cool. Deshalb verzogen wir uns nach drinnen. Doch nicht nur der Regen wurde immer stürmischer, sondern auch der Donner legte sich zünftige Lautsprecher zu!!! Die Läden haben gerüttelt und geschüttelt und das Herz böpperlete schon ein bisschen laut im Hals. Zugegebenermassen habe ich noch nie so sehr an den Weltuntergang geglaubt wie gestern um 23:00Uhr. Aber sind wir froh, dass wir noch atmen!

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Gastbeitrag – American Blueberry Pancakes von Eric

Hello friends!

Ich freue mich so, dass mein lieber Freund Eric heute eines seiner Lieblingsrezepte von seinem Blog Pfannkuchen Rezept mit uns teilt. Seine Schritt-für-Schritt Anleitungen find ich super, da sie auch für nichtsogeübtePfannkuchenlisiswiemich geeignet sind. 😉 Die Fotos sehen einfach yummie aus und am liebsten würde man sich sowieso gleich reinlegen. Also los – schwingen wir die Mixer und heizen die Pfannen ein! Thanks a lot Eric!!

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Bananen-Himbeer-Muffins oder die Kunst Bögen zu spannen

Vor ein paar Jahren war ich noch felsenfest davon überzeugt, dass ich nieeeeeeemals im Leben Autofahren würde und jetzt sitz ich hier und hab zum ersten mal den Landi Parkplatz unsicher gemacht.. In einem Auto versteht sich! Wie kams denn dazu? Frag ich mich auch! Ich denke einfach wenn mal man irgendwo in einem anderen Land, welches nicht über so eine grosses öffentliches (meistens pünktlichen, aber meistens nicht) Verkehrsnetzwerk verfügt wie die Schweiz, unterwegs ist und kein Auto hat und versucht von A nach B zu kommen und man weder Geld hat noch Freunde hat und einem eh niemand per Autostop mitnehmen will, weil man aussieht, wie ein obdachloser Hilfsbedürftiger, der einem alle Taschen in nullkommanichts plündern könnte und in diesem Falle eventuell Hilfe benötigte, wäre ein Auto halt doch praktisch. Oder man will halt einfach mal bisschen selbstständiger werden. Ist auch eine Möglichkeit. Und jetzt kann ich ja dann hoffentlich auch bald selbst in der Weltgeschichte herumdüsen… Aber der Traum von der Vespa, der stirbt natürlich zuletzt!!!

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Kindheitserinnerungen, Königsblaue Blaubeeren und Frischkäsetörtchen

Habt ihr auch Kindheitserinnerungen, die Euch einfach nie aus dem Kopf gehen wollen?  Manchmal ist es ein Gegenstand, ein Ort oder ein Gefühl, das man im Bauch hat! Mir geht es nämlich immer genau so, wenn ich Heidelbeeren sehe. Meine Grosseltern hatten früher eine kleine Terrasse vor ihrem Haus und auf der linken Seite gab es einen kleinen Strauch mit Heidelbeeren. Wir haben immer gewartet, bis die Beeren gross und rund und majestätisch königsblau waren 😉 . Dann haben wir sie gepflückt und mit beiden (am liebsten aber 3) Händen ganz ungehemmt in den Mund gestopft, bis die Lippen vor blau und violet nur so standen. Dann wurden natürlich die Finger ganz unauffällig an den Kleidern sauber gewischt, so dass es Mami bestimmt nicht merkte.

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Mother’s Day Brunching – feat. Himbeer-Scones und Müesli im Glas

Diese Woche kommt mein Blogeintrag etwas verspätet angesäuselt, da ich am Wochenende von A-Z ausgebucht und beschäftigt war und ich hinten und vorne keine Zeit gefunden hab zum Schreiben. Ich habe schon oft auf anderen Blogs gelesen, dass die Blogger voraus planen und Einträge schreiben und dann müssen Sie nur noch kurz aufs Knöpfchen drücken und der Post wird raus ins weltweite Web geschickt. Bei mir läuft das irgendwie immer bisschen anders. Ich hab weder einen Plan noch Ideen zu Blogbeiträgen im Voraus. Ich schreib einfach immer frischfröhlichvonderLeberweg, was mir grad so einfällt. Natürlich ist mein Blog dadurch bei Weitem nicht so informativ und ausgefeilt, wie andere und meine Posts sind nicht immer ganz „on time“, aber ich finde das ist akzeptabel. Das Bloggen macht mir trotz allem Freude und Planen hin oder her, Rezepte sind nun mal Rezepte! 😉 IMG_7738 Schwuppdiwupp Themawechsel: Obwohl die meisten Mamis immer sagen, dass sie keine Geschenke zum Muttertag erwarten, freuen sie sich doch immer über eine kleine Überraschung. So auch mein Mami und natürlich habe ich sie auch mit einem kleinen selbst gemachten Geschenk beglückt. Am Sonntag Morgen haben wir zudem ganz süss gebruncht mit Oma und Opa. Ich liebe Brunchen (Nein, nicht weil ich jeden Sonntag Morgen betrunken um 5 Uhr nach Hause torkle und mich dann erst um 12Uhr mittags wieder ganz langsam der Welt widme, was nämlich der Grund für die Erfindung des Brunches war.) Sei es mit Freundinnen oder der Familie, im Café oder Zuhause. Das Gute am Brunch ist nämlich, dass man sich nicht zwischen süss und salzig entscheiden muss, sondern einfach alles frischfröhlich kombinieren kann. Ist das nicht toll? Und ein feiner Brunch und ein heisser Tee sind am Wochenende doch das halbe Glück auf Erden… IMG_7708 Natürlich gab’s Allerlei zu geniessen. Von Käse bis Aufschnitt bis Brötchen bis Gipfeli bis Müesli bis Früchte. Am Morgen früh hab ich mich in die Küche gestellt und fleissig den Mixer geschwungen. Natürlich kann ich heute nicht alle Rezepte mit euch teilen, aber ich denke zwei liegen drin. IMG_7740IMG_7727 Vor einigen Wochen habe ich auf dem Rosarote Brille Blog diese wundervollen Scones gesehen und es gibt da so eine Formel, die auf mein Mami anzuwenden ist: Mami+Scones=Zufriedenheit.

Himbeer Scones

für 8 kleine Scones

350g Mehl 1 Tütchen Backpulver 3 Esslöffel Zucker 1/2 Teelöffel Salz 85 g Butter 175 ml Milch einen Spritzer Zitronensaft ein Ei eine kleine Handvoll gefrorene Himbeeren

1. Das Mehl in einer Schüssel mit dem Zucker, dem Backpulver und dem Salz mischen.

2. Die kalte Butter in Stücke schneiden, zu der Mehlmischung geben und schnell zu Bröseln verreiben. 3. Die Milch wärmen, den Spritzer Zitronensaft dazugeben und verrühren. Dann kurz auf die Seite stellen.

4. Den Ofen auf 220°C vorheizen und ein Backblech zum vorwärmen hineinschieben Eine Mulde in der Mitte der Mehlmischung formen und die Milch hineinschütten. Mit einem Messer die Mischung „zerschneiden“ und so grob mischen. Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz kneten. Es sollte keine homogene Masse entstehen. Nur so lange kneten, bis der Teig zusammenhält.

5. Das Ei verquirlen und beiseite stellen. Die gefrorenen Himbeeren wirklich nur kurz einarbeiten (sonst wird der ganze Teig rosa). Dann den Teig platt drücken, bis er ungefähr 2 cm hoch ist. Dann mit einem 7cm Glas Scones ausstechen. (Wenn ihr Scones Profis seid, dann seid ihr bestimmt Besitzer eines Ausstechers, aber ich als Laie habe einfach ein Glas verwendet).

6. Das Backblech aus dem Ofen nehmen, ein Backpapier drauflegen und die Scones draufsetzten. Die Brötchen mit Ei bestreichen und das Blech zurück in den Ofen schieben. Ca. 10-12 min auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind. Die Scones am besten warm mit feiner Konfi oder Butter geniessen.

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Das zweite Rezept, dass ich euch heute zeige, ist nicht wahnsinnig anspruchsvoll in seiner Ausführung, aber gehört, wie ich finde einfach zum Brunchen dazu:

Müesli im Glas

für 6 kleine Gläsli

3 Becherli Joghurt (à ca. 180g) (ich habe Rhabarber-, Waldbeeren-, und Nature Jogurt verwendet) 12EL Müsli Mischung (ich kann diese Mischung herzlichst empfehlen (stammt von meinem Gastmami aus Neuseeland)) 3 handvoll gemischte Beeren (oder Früchte eurer Wahl)

In jedes Gläschen die Hälfte eines Joghurt Bechers abfüllen. Dann 2 EL Müesli obendrauf legen. Und zum Schluss mit Früchten dekorieren. Und tatata fertig. War doch keine Hexerei 😉

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Wie habt ihr denn alle Muttertag verbracht? Hattet ihr eine schöne Zeit? Ich wünsche Euch eine schöne Woche! Geniessen wir das Wetter und seien wir dankbar für unsere Mamis! I love you Mami!!!!

Eure steffi