Grausige Shoggidrinks und nicht-ausgeleckte Salatsaucen

Alsoooo. So ein liebes Keksmonster hat mir einen kleinen Kommentar hinterlassen und mich gebeten mal was von meinem Tagesablauf zu erzählen.

Grundsätzlich sieht jeder Tag etwas anders aus. Aber morgens sind normalerweise immer die Therapien in der Gruppe. Also Gruppengespräche, Kreativtherapie, Bewegungstherapie, etc. Nachmittags dann finden die Einzeltherapien statt. Aber natürlich auch nicht jeden Tag. Die Anzahl Therapiestunden ist phasenabhängig. Momentan befinde ich mich noch in Phase 1, der Eingewöhnphase. Diese dauert 4 Wochen. Danach ist der Fortschritt in den Phasen 2 und 3 Gewichts- und BMI-abhängig. Phase 4 ist die letzte Phase, die Stabilisationsphase, welche 8 Wochen dauert. Am Nachmittag habe ich in der ersten Phase immer Zimmerstunde. Das heisst ich muss irgendwo auf der Station sein und darf nicht nach draussen. In der 3. Phase dann, darf man ins EP. Also ins externe Programm. Das bedeutet, dass man ein Praktikum machen, in die Schule oder zur Arbeit gehen kann. Die meisten hier machen ein Praktikum irgendwo in der Stadt. Zum Beispiel im Blumenladen, der Kinderkrippe oder in der Bibliothek. Einmal in der Woche hat man am Nachmittag Einzelstunde bei der Psychologin und einmal Einzelbewegugnstherapie.

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Ananas Cake à la Betty Bossi

Also ich muss schon sagen Langeweile ist eeeeeecht anstrengend. Ich hab ja schon echt alles ausprobiert; von Puzzlen bis Stricken bis eine ganze Staffel Germany’s next Topmodel schauen, aber wirklich glücklich macht mich nichts. Mühsam, mühsam wenn man alles machen könnte und irgendwie aber einfach nicht genau weiss, was man machen möchte, oder aber einfach für alles zu müde ist. Ach, immer dieses Rumgejammer. Von der Klinik in Zürich haben wir leider Gottes auch immer noch nichts gehört. Langsam setzt mir die Warterei echt zu. Ich verstehe ja, dass es auch noch andere gibt, die gerne dahin möchten, aber ich mag halt einfach nicht mehr.

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